Schule

Die Bestie von Gévaudan

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Verfasst von:
• Pham Dao Duy Anh
• Franziska Prütz
• Katrin Meske

Klasse: 9b



Inhaltsverzeichnis:
• 1 Realität oder Legende
o Die handelnden Personen
o Die ersten Überfälle
o Der Bischof aus Mende erklärt dem Volk die Hintergründe
o Die Jäger
o Kopfgeld auf die Bestie
o Das Tier wird erstmals erlegt
o Das Morden geht weiter
o Der zweite Tod des Monsters
o Zitate aus dem Marin-Bericht zur Erläuterung des Untiers
• 2 Erklärungsversuche
• 3 Kinofilm
• 4 Erste Fernsehverfilmung
• 5 Zweite Fernsehverfilmung
• 6 Museum
• 7 Quellen
• 8 Literatur

























1 Realität oder Legende

Viele Menschen erzählen Geschichten, manche sind erfunden, manche wahr, die Geschichte der Bestie vom Gévaudan beruht jedoch auf unwiderlegbaren Fakten.
Die mysteriösen Begebnisse um die Kreatur werden durch mehrere derzeitige Belege nachvollziehbar. Dies sind hauptsächlich:
Die Pfarrregister aller Pfarreien, in denen die Bestie wütete, und in denen die Namen der 102 Opfer verzeichnet sind
der Briefwechsel zwischen den Polizeiverantwortlichen der Auvergne in Clermont und des Languedoc in Montpellier mit ihren lokalen Vertretern im Gévaudan
zahllose Darlegungen über die vom König befohlenen Treibjagden
zeitgenössische Zeitungsartikel und Bildern.


1.1 Die handelnden Personen

• Der Bischof: Seine Hoheit Gabriel Florent de Choiseul Beaupré, Bischof von Mende.
• Die Wolfsjäger des Königs:
o Die Ehrenmänner Denneval, Vater und Sprössling.
o Herr Antoine: Monsieur François Antoine, königlicher Armbrustträger, ungeheuerlicher Wolfsjäger des Königtums, Ritter des Ordens des Heiligen Ludwig;
o sein Sohn Antoine von Beauterne.
• Der Naturwissenschaftler: Monsieur Georges Louis Leclerc, Comte (Graf) de Buffon, Konservator des Botanischen Gartens von Paris, Mitarbeiter der Studienanstalt (Académie française).
• Der Marquis: Messire Jean Joseph de Châteauneuf-de-Randon, Marquis d’Apcher, Baron de la Garde, de Thoras, Cénaretet de La Clause, Seigneur de la Besque, de Verdun, de la Clavière, Colonel de la Gendarmerie Royale, Maréchal de Camp du Roy (des Königs) et Chevalier (Ritter) de l’Ordre de Saint Louis.
• Die Familie Chastel: Vater Jean, genannt „Die Maske“, und seine Söhne Pierre und Antoine Chastel.



1.2. Die ersten Überfälle

Der erste, offizielle registrierte Überfall fand am 30. Juni 1764 statt. Die vierzehnjährige Jeanne Boulet aus der Pfarrei Saint-Étienne-de-Lugdarès wurde grausam entstellt tot aufgefunden. Nach diesem ersten Überfall suchte das Monstrum weitere Kinder, Heranwachsende und Frauen heim, die grauenhaft verletzt aufgefunden wurden. Allerdings gibt es Dokumente, die die Vermutung nahelegen, dass einige Fälle schwerer Verletzungen, die bereits vor dem ersten registrierten Fall stattfanden, möglicherweise ebenfalls von dem „Tier“ verursacht worden waren.
Danach verlagerten sich die Geschehnisse in die Umgebung des Mercoire-Waldes südlich Langogne. Dort wurden im August in Masméjean ein 15-jähriges Mädchen und kurz danach ein Junge aus Cheylard l’Eveque zerrissen. Im September starben eine 36-jährige Frau, ein Junge und ein kleines Mädchen. Anschließend verlagerte sich das Tätigkeitsfeld der Bestie erneut, dieses Mal in nord-westlicher Richtung. Bis Ende 1764 geschahen weitere Mordtaten, die Opfer waren wieder nur Frauen und Kinder.
16.1.09 11:30
 


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